KirchenKino Kastellaun

Liebe, Sehnsucht, Mut, Toleranz, Schuld und Tod. Diese Themen beschäftigen uns als Christen, und um diese Themen geht es auch in den Filmen des KirchenKinos. Freut euch also auf viele inspirierende Begegnungen in unserer Kirche und auf der Leinwand!

Termin fürs Kirchenkino ist in der Regel am letzten Samstag im Monat im Anschluss an den 18:00 Uhr - Gottesdienst.
Das bietet uns die Möglichkeit, die Themen der Filme inhaltlich mit dem Gottesdienst zu verknüpfen. Außerdem hat es eine ganz praktische Komponente: die Kirche ist schon geheizt!
Im Anschluss an den Gottesdienst bieten wir ab ca.19:00 Uhr im Gemeindehaus einen Imbiss und Getränke an.

Zusätzliche Informationen findet ihr auf unserer Internetpräsenz: www.kirchenkino-kastellaun.de oder auf unserer Facebook-Seite.

Verstärkung gesucht!

Denn für unser Team gibt es eine Menge zu tun: 

  • Essen vorbereiten
  • Getränke verkaufen
  • Eine gemütliche Atmosphäre schaffen
  • Die Technik bedienen

Was das Team auszeichnet, findet allerdings vor dem Filmabend statt. Die Überlegungen, welche Filme wir zeigen, was an Essen und Spendenzwecken dazu passt - wie wir also dem Abend einen Rahmen verleihen, ist die größte Herausforderung. Dass wir dies bei den Teamtreffen immer mit viel Spaß getan haben, zeigt, wie viel Freude uns das Projekt KirchenKino macht!

Und damit es für jeden nicht zu viel wird, wäre es schön wenn ihr dabei sein möchtet! Wenn ihr also Lust auf Kino in der Kirche habt, schreibt uns eine Nachricht.

Programm 2017/2018


Sa. 28. Oktober 2017

Tamihana Mahana verlangt von seiner Familie unbedingten Gehorsam. Dass die Mahanas zu den besten Schafscherern der neuseeländischen Nordinsel gehören, ist vor allem sein Verdienst. Während die anderen Clanmitglieder die Entscheidungen des Patriarchen ohne Widerspruch erdulden, stellt Simeon die Autorität des Alten immer wieder infrage. Als der Junge im Schreibtisch seiner Großmutter ein altes Foto findet, kommt er einem streng gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur.
„Eigentlich wie Hollywood, aber eben doch authentischer und bewegender. Ein schöner Film ...“ cinema.de
Regie: Lee Tamahori / Länge: 104 min / FSK: ab 12 Jahre

Saisonstart nach Maß

85 Besucher kamen zum ersten Film der neuen KirchenKino-Saison!

Besonders gefreut hat es uns, dass wir viele Gäste hatten, die zum ersten Mal da waren. Obwohl wir, wegen der Sanierung des Gemeindehauses, den Start im Eltern-Kind-Raum organisieren mussten, tat das der guten Stimmung keinen Abbruch. Als kleinen Imbiss gab es Rohesser und Zwiebelbrötchen. Der Erlös dafür (Danke für 116 €) gehen als Spende an eine bedürftige Familie - denn um Familie ging es schließlich auch in unserem Film. Anschließend haben viele Besucher die Gelegenheit genutzt, bei einem Getränk und einem letzten Happen, noch ein bisschen zu bleiben, und über den Film oder auch manches andere zu reden. Kurz nach elf waren wir als Team mit Aufräumen fertig und sind glücklich nach Hause gegangen. Es war ein toller Kinoabend und wir freuen uns auf den nächsten Film am 24. November.


Sa. 25. November 2017

AUSNAHMSWEISE findet vorher KEIN Gottesdienst statt!

Als Astrid mit ihrem zweiten Kind im sechsten Monat schwanger ist, erfährt sie, dass ihr ungeborenes Kind mit dem Down-Syndrom zur Welt kommen wird. Nach weiteren Untersuchungen stellt sich heraus, dass das Kind auch einen schweren Herzfehler hat und sich deshalb sofort nach der Geburt einer Operation unterziehen müsste. Die Schwere der geistigen und körperlichen Behinderung lässt sich vor der Geburt nicht genau bestimmen.
„Die Moral kann hier nicht mithalten: Der Film über eine Spätabtreibung lehrt etwas Seltenes – Demut vor dem Leben, wie es gerade ist.“ faz.net
Regie: Anne Zohra Berrached / Länge: 103 min. / FSK: ab 12 Jahre

Sa. 27. Januar 2018

Anne und Erik beziehen Anfang der 1970er Jahre die große Villa, die Eriks Vater ihnen hinterlassen hat. Auf Annes Drängen hin entscheiden sie sich für die Gründung einer Kommune. Anne genießt die Abwechslung des Kommunenlebens. Die gute Stimmung kippt, als sich Erik in eine seiner Studentinnen verliebt. Anne möchte die schwere Situation unter Kontrolle behalten und lädt Emma zum Einzug in die Kommune ein. „Bleibt noch zu sagen, dass Trine Dyrholm für ihre schauspielerische Leistung auf der Berlinale vollkommen zu Recht einen Silbernen Bären bekommen hat!“ welt.de
Regie: Thomas Vinterberg / Länge: 112 min. / FSK: ab 12 Jahre

Sa. 24. Februar 2018

Der junge Fechter Endel Nelis versteckt sich Anfang der 1950er Jahre an der estnischen Küste in Haapsalu vor Stalins Geheimpolizei. Unter Vortäuschung einer falschen Identität erhält er eine Stelle als Sportlehrer. Er bringt den Schülern das Fechten bei und erfreut sich schnell großer Beliebtheit. Viele der Jugendlichen sind vom Krieg traumatisiert und vaterlos, und so wird Endel für viele eine kompensierende Vaterfigur.
„Der Film besticht vor allem durch seine unaufdringliche, schlicht-dezente Inszenierung und die berührende Melancholie.“ programmkino.de
Regie: Klaus Härö / Länge: 98 min. / FSK: ohne Altersbeschränkung

Viele neue Besucher im Februar

50 Besucher und über 122 Euro Spende für die Kinder- und Jugendarbeit

"Die Kinder des Fechters" - so hieß der Film im Februar-Kino. Mit über 50 Besuchern, viele davon zum ersten Mal im KirchenKino, war es eine der bestbesuchten Veranstaltungen überhaupt. Zu essen gab es Kartoffelsalat im Glas und Schwarzbrottürmchen. Nach unseren Recherchen gehören Kartoffeln und Schwarzbrot zu den Lebensmitteln, die sich in Estland - dort spielte unser Film - besonderer Beliebtheit erfreuen. Das war auch bei unseren Gästen so und deshalb summierte sich die Spende aus den Einnahmen für das Essen auf runde 122 Euro. Gesammelt haben wir das Geld für unsere Kinder- und Jugendarbeit, denn auch im Film geht es, wie es der Titel schon verrät, um die Kinder. Mehr zum Film auf unsere KircheKino Seite: http://www.ekgkastellaun.de/angebote/kirchenkino/

Wir freuen uns auf den März und danken allen Besuchern sehr herzlich fürs Kommen!


Sa. 24. März 2018

Das Leben des 18-jährigen Simon mit Asperger-Syndrom gerät durcheinander, als sein Bruder Sam von seiner Freundin verlassen wird. Simon braucht feste Strukturen. Alles muss einem bestimmten Muster folgen - immer der gleiche Tagesablauf, die gleichen
Mahlzeiten, die gleichen Klamotten - in wöchentlichem Rhythmus. Das hat Sam bisher immer erledigt. Aber Sam ist über die Trennung von seiner Freundin so deprimiert, dass alles ins Wanken gerät und Simons Welt ins Chaos stürzt. Damit alles wieder normal wird, macht sich Simon auf eine Mission: eine neue Freundin für Sam zu finden.
Regie: Andreas Öhman / Länge: 85 min. / FSK: ab 6 Jahre

Besucherrekord im März

Mit 90 Besuchern hatten wir einen neuen Besucherrekord!

Und auch dieses Mal waren wieder viele Erstbesucher da! Das ist in dieser Saison besonders bemerkenswert. Für uns als Team eine tolle Ermutigung im nächsten Jahr die nunmehr siebte Saison zu starten. Als Imbiss gab es alles was rund ist - denn der Held unserer Geschichte isst ebenfalls nur runde Speisen. Zu Gast war Heike Ermert. Heike arbeitet als Heilpädagogin mit der Zusatzqualifikation „Förderung von Menschen mit Autismus“ im therapeutischen Fachbereich des Herz-Jesu-Haus Kühr in Niederfell. Sie berichtete über ihre Erfahrungen und gab dem Publikum viele interessante Einblicke in ihre Arbeit und vor allem die betroffenen Patienten. Der Erlös für den Imbiss (138 €) ging dann auch an das Herz-Jesu-Haus und wird zur Anschaffung einer Therapiedecke verwendet.
Der Gottesdienst um 18:00 Uhr wurde musikalisch mitgestaltet von den Musikern des Gloria-Projektes: http://www.ekgkastellaun.de/aktuelles/uebersicht 

Es war ein super Kinoabend und wir freuen uns auf den (schon wieder) letzten Film am 28. April.


Sa. 28. April 2018 - Dokumentation

Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der „Insel der Hoffnung“, die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde. Sein Dokumentarfilm hat auf der Berlinale für Furore gesorgt und sich im Wettbewerb um den
Goldenen Bären durchgesetzt - weil er vom Leben auf der Insel erzählt, einem politischen Brennpunkt, wo die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer in aller Härte zu erfahren ist.
„Dieser Film macht klar, wozu der Dokumentarfilm in Abgrenzung zum Nachrichtenjournalismus in der Lage ist.“ sueddeutsche.de
Regie: Gianfranco Rosi / Länge: 108 min. / FSK: ab 12 Jahre